Das Brückentheater geht in die nächste Runde

Anders kann ich diesen Vorschlag von unserem Landrat Herbert Mirbeth nicht einstufen:

„Man könnte doch als Alternativ-Lösung zur Totalsperrung immer dann, wenn ein Bus die Brücke passiert, jeweils einen zweiten Busfahrer mitschicken.“

Denn der Bus darf nur Schrittgeschwindigkeit fahren, so dass ein 2. Fahrer noch eingreifen könnte meint der Herbert. In meinen Augen könnte ein 2. Busfahrer nicht schnell genug eingreifen. Und ein Schwächeanfall ist ja nur eine denkbare Ursache, dass ein Bus gegen das Geländer fährt. Was, wenn er einem kleinen Kind plötzlich ausweichen muss? Oder heißt es dann wie in der Fahrschule: Bei größeren Tiere nicht ausweichen sondern draufhalten.

Die Stadt kommentiert (Würde ich auch machen) diesen Vorschlag nicht und meint nur, ihr täte der Landkreis leid. also sinngemäß:

Diesen Vorschlag wollte man seitens der Stadt nicht kommentieren.

Stattdessen schiebt man ein „Ich habs ja gleich gesagt!“ in der Form von

…äußerte die Pressestelle „Verständnis dafür, dass sich der Landkreis durch die neue Situation abgehängt fühlt.“ Andererseits bestätigten Mirbeths Äußerungen die von der Stadt auch in der Vergangenheit immer wieder vertretene Einschätzung, dass der Trasse über die Steinerne Brücke eine wichtige Bedeutung zukomme.

hinterher. Wobei die Stadt ja jetzt fast 10 Jahre Zeit hatte, eine Lösung zu finden. Denn so lange ist die Sperrung für den motorisierten Individualverkehr bereits her.

Regensblog attestiert deshalb der Stadt Regensburg: Hausaufgaben nicht gemacht! Zurück ins Glied, nachbessern!

Es bleibt spannend, ich bleib dran!

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