Nordgaustraße – Konzept nicht ganz klar?!

Schon seit längerer Zeit beschäftigt mich die Frage, was genau denn die Umbauarbeiten in der Nordgaustraße bewirken sollen.

Natürlich wird die Fahrbahn breiter, was darin resultiert, dass mehr Fahrzeuge zur gleichen Zeit die Straße befahren können, aber das auch nur scheinbar.

Was, meiner Meinung nach, gut durchdacht ist, ist die gleichzeitige bauliche Veränderung in der Weißenburgstraße / Ecke Landshuterstraße, da so die Verkehrssituation in Richtung Autobahn A3 entschärft wird, aber wie sieht es denn in der anderen Richtung aus?

Die Nibelungenbrücke hat genug Kapazitäten für ein erhöhtes Verkehrsaufkommen, aber für alle, die aus der Stadt hinaus wollen, wird es schwierig werden. Gerade an der Kreuzung Brennesstraße/Nordgaustraße/Isarstraße/B15 war es schon in der Vergangenheit kein leichtes Unterfangen, sich seinen Platz in der Blechlawine zu sichern.  Die Engstelle auf Höhe des Alex-Centers sorgte – meiner Erfahrung nach – schon öfter für brenzlige Situationen beim Einscheren der Fahrzeuge von der rechten Spur.

Die bauliche Beschaffenheit der Amberger Straße ist jetzt auch nicht gerade prädestiniert für das Verkehrsaufkommen, das sie erwarten wird. Ob die vom Bürgerforum Sallern mittels Plakaten lautstark geforderte Regenbrücke, und damit eine Verkehrsumgehung, gebaut wird, entzieht sich meiner Kenntnis, aber sollte es so sein, dass neben der Neugestaltung der Nordgaustraße bis Höhe des Alex-Centers nichts geschieht, so sehe ich das ganze Projekt als (fast) nutzlos an.

Wie bei vielen Sachen dürfte es auch hier so sein, dass erst die Praxis zeigen wird, ob und was die Steuergelder genützt haben.

Nachtrag: Wie ich gerade bei regensburg-digital lesen konnte, ist der Bau der Regenbrücke für 2012 geplant.

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