Gelber und grüner Sack nur noch gegen Coupon

Als direkt betroffener freue ich mich, dass die Stadt Regensburg bzw. die Firma Meindl das System von „Ich gehe ins Bürgerbüro und hole mir einen Schwung voll Säcke“ welches für Missbrauch geradezu geeignet war:

Laut Reinhard Meindl werden die Säcke „widerrechtlich“ genutzt, so für Müll, Laub, Gartenabfälle und Altkleider. Manchen nutzten die dünnen Säcke auch zum Einfrieren von Fleisch und Fisch in der Tiefkühltruhe und als „Umverpackung“ für das Pausenbrot von Schülern.

auf „Ihr bekommt eine überdurchschnittliche Jahresration und wenn das nicht reicht beantragst Du einfach noch Säcke“.
Konkret heißt das: Im März bekommt jeder Haushalt einen Jahresvorrat zugeschickt:

Privathaushalte erhalten automatisch im März eines Jahres je eine Rolle gelbe und grüne Säcke. Die Verteilung übernimmt ein Verteildienstleister. Der genaue Termin für die Verteilung 2010 wird noch bekannt gegeben.

Zum Jahresdurchschnitt erläutert die Homepage zusätzlich:

m Durchschnitt produziert ein Bürger 35 kg Verpackungsabfall pro Jahr. Bei einer durchschnittlichen Füllmenge von 2,7 kg pro Wertstoffsack, ergibt sich eine Menge von 13 Säcken pro Einwohner im Jahr. Ein Haushalt mit durchschnittlich 2,5 Personen benötigt somit 32 Wertstoffsäcke pro Jahr.
Unsere Jahresausstattung liegt mit 35 Wertstoffsäcken (20 gelbe und 15 grüne Säcke) über dem Durchschnitt.

Wie gesagt, nachdem man geschätzt die letzten 4 Monate umsonst beim Bürgerbüro vorbeigekommen ist, da es einfach keine Säcke mehr gab eine in meinen Augen erfreuliche Entwicklung. Wer übrigens wie der Herr aus dem MZ Artikel kein privates Internet hat, der kann die Anforderung der Säcke auch offline mit Hilfe einer Postkarte erledigen:

Wer kein privates Internet hat, …, muss eine Postkarte von einer der vier Ausgabestellen holen, diese ausreichend frankieren und die „Nachbestellung“ zur Meindl-Zentrale nach Lappersdorf schicken. Der Coupon wird dann zugeschickt.

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